01.04.2020


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Fit werden im Wasser

Gesundheitskurse. Bewegung im Wasser ist eine Möglichkeit, in der kälteren Jahreszeit mit

sanftem Training fitter und robuster zu werden. Der erhöhte Druck im Wasser wirkt positiv

auf die Leistung der inneren Organe, vor allem der Atmungsorgane, des Herzen und der Gefäße.

Wassergymnastik ist auch für Menschen mit Gelenkproblemen - wo etwa bei Arthrose - geeignet.

Im Wasser kann man sehr gut laufen und sich bewegen. Dank des Auftriebs wirkt das Körpergewicht

nur noch ein Zehntel so schwer.
Viele Krankenkassen bieten diese Gesundheitskurse im Wasser an. Fragen Sie Ihren Arzt.

(Formulat 56), 50 Einheiten in 18 Monaten.   www.knappschaft.de>Gesundheitskurse 01.2013


Lungensport    



"Einatmen - Ausatmen - Durchatmen".
Für Menschen mit Atemwegserkrankungen gibt es ein neues Angebot.

Wer sich aus Angst vor Atemnot gar nicht mehr bewegt, engt seinen Bewegungsspielraum im Alltag

immer mehr ein. Es wird ein Teufelskreis: Eine für den Einzelnen zu hohe Belastung kann zur

Atemnot führen, das löst Angst aus, was wiederum die Schwelle zur Atemnot herabsetzt.

Über den Zusammenhang von Bewegung und Atmung lässt sich viel lernen,

Das führt letztlich zum Aufatmen.
     






Wassergymnastik


Von wegen langweiliges Wassertreten und plantschen! Wassergymnastik entwickelt sich
immer mehr zu einem beliebten Breitensport. Kein Wunder, schließlich bietet das erfrischende

Nass eine der sanftesten Möglichkeiten, gesund und fit zu werden - und zu bleiben.


Sobald man in das Wasser eintaucht, scheint der Körper in Schwerelosigkeit zu schweben:

hier muss er nur noch zehn Prozent seines Gewichtes tragen, ein wunderbares Gefühl!



Die wassergymnastischen Übungen verbrennen in idealerweise Fett und fördern gleich-

zeitig Kraftausdauer, effektive Bewegungen und - das darf nicht fehlen - Entspannung.








Fit   trotz   Diabetes




Mehr Bewegung in den Alltag bringen . . .



Einkäufe mit dem Rad oder zu Fuß  -  das ist schon ein Mini-Fitnessprogramm.

Wer sich täglich viel bewegt und zusätzlich keinen Ausdauersport betreibt, kann damit
bessere Ergebnisse erzielen als zum Beispiel ein Büromensch, der mit dem Auto zur
Arbeit fährt und abends vor dem Fernseher "absackt".


Tipps für einen  bewegten  Tag:



Schon den einen oder anderen Tipp täglich umzusetzen bringt ein gesundheitliches Plus!


-
Für den Morgenmuffel:

 
  Das Aufstehen fällt leichter, wenn Sie noch in den Federn Ihren Kreislauf ankurbeln:

  Im Bett die Beine in die Luft strecken und ein wenig "Fahrrad fahren".


-
Starten Sie entspannt in den Tag:

  
  Nach dem Aufstehen die Arme hochrecken, durchatmen und ein paar Mal die Arme kreisen 

  lassen, als wollten Sie eine Windmühle nachahmen: das dehnt den Brustkorb, lockert
  die Schultern und macht wach
.


- Ein Hund ist ein guter Fitnesstrainer:

 
  Er bringt Sie täglich vor die Tür, und Sie plaudern mit anderen Hundebesitzern.

  Oder die Treppen statt den Aufzug zu benutzen tut den Beinen gut und trainiert Herz und Kreislauf.


- Steigen Sie eine Haltestelle vorher aus:
  
  So ein kleiner Spaziergang belebt.


- Telefonieren Sie nicht im Sitzen:


  Gehen Sie dabei auf und ab, Das macht auch das Gespräch lebendiger.



Mehr Spaß bei Hausarbeit:



   Legen Sie Musik auf, trällern Sie mit und wischen schwungvoll Staub.



Lassen Sie das Auto stehen:



   Erledigen Sie Einkäufe und Besorgungen gemütlich zu Fuß oder mit dem Rad.



Tanzen Sie:



    Mal zur Radiomusik durch die Wohnung. Das macht Laune und schult die Koordination.



Ein Garten ist das beste Fitnesscenter:



   Unkraut jäten, Rasen Mähen, Blumen schneiden hält gelenkig.



Nutzen Sie das Wochenende:



   Ausflüge mit Bekannten, eine Radtour oder einen schönen Spaziergang.



Suchen Sie sich Gleichgesinnte:



   für Aktivitäten wie z.B. Nordic Walking.



Legen Sie Ihre Fernbedieung beiseite:



   Wenn Sie aufstehen und den Fernseher selbst aus- und einschalten, versacken Sie nicht

   so schnell "vor der Glotze
".





Aber - und das ist die Lösung:

Nutzen Sie die Angebote des  BS-Reha-Vereins  -  Rehabilitaion und Gesundheitssport.


Für Sie ist bestimmt etwas dabei.   Sport im Verein macht eben mehr Spaß.


Rufen Sie an!                                                                        aus "Bleiben Sie gesund!  (12.200
8  HM)  
       








neues Them
a:
"Ich habe   RÜCKEN  "

Horst Schlemmer umschreibt es  -  und Millionen amüsieren sich über das, was leider häufig

als Volkskrankheit bezeichnet werden muß. Erkrankungen der Wirbelsäule betreffen jeden Dritten.

Erst sind´s die Atemwege und dann die Rückenschmerzen.

Jede Krankheitsgeschichte ist anders - Ihr Arzt findet Therapiemöglichkeiten für Ihren Weg.

Ein einheitliches Verfahren für Patienten gibt es nicht.

Die steigende Anzahl der "Rückenkranken" sind zwei Phänomene, die es früher nicht gab:


1. Die Anzahl von monotonen Arbeitsplätzen und unphysiologischen Körperhaltungen wächst.

2. Wir erreichen ein höheres Lebensalter und es verstrickt sich mit vermehrten Auftreten von

       Erkrankungen im Alter fast aller Organsysteme. So ist es auch mit der Wirbelsäule, die in
       höheren Lebensjahren durch "Verschleiß" gekennzeichnet ist.
       Übergewicht und Bewegungsarmut tun bei diesem Prozess ihr übriges.


Sport und Rücken


Der Zusammenhang ist deutlich. Aber:  jeder entscheidet für sich für guten und schlechten wirbelsäulengerechten Sport.

Testen Sie das mit unseren Übungsleitern aus. Ziel ist ím Training Übungen zum Aufbau von Bauch-
und Rückenmuskulatur und das auch mit dem Faktor "Spaß".

Teilweise entnommen aus: Tipps aus Hellersen, Wir im Sport/09.2008,
 

neues Thema:
.....  wir bringen Sie wieder auf die Beine  .....



So stärken Sie Ihre Knochen und bleiben aktiv   -   ein Osteoporose - Ratgeber.



1. Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochenstoffwechsels. Die Knochen werden porös und

verlieren an Belastbarkeit und werden brüchig. Osteoporose zählt zu den häufigsten Alterser-

krankungen. Vier bis sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland daran, 80 % sind Frauen.



2. Wie entsteht Osteoporose?

Unsere Knochen bestehen aus einem lebendigen Gewebe, das sich ständig selbst auf- und
abbaut. Knochenfresszellen (Osteoklasten) bauen beschädigte und alte Knochenanteile ab.

Knochenbildende Zellen (Osteoblasten) bauen neue Knochen auf, lassen ihn wachsen und

heilen. Abhängig von diesem sich ständig wiederholenden Umbauprozess verändert sich
die Knochenmasse, also das Gewicht der Knochen.

Bis zum 30. - 35. Lebensjahr nimmt die Knochenmenge zu.
Danach verliert der Mensch pro Jahr etwa 1 % der Knochenmasse.

Verliert der Mensch zu viel an Masse und Festigkeit, wird der Knochen dünner und porös.

In diesem Fall handelt es sich um Osteoporose.

Aus nichtigen Anlässen entstehen Brüche: Wirbelkörper, Oberschenkelhals, Handgelenk...

Eingebrochene Rückenwirbel verkürzen die Wirbelsäule: Rückenschmerz ist die Folge.

Gerade Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet.



3. Warum sind überwiegend Frauen betroffen?

Das weibliche Geschlechtshormon (Östrogen) hemmt beim Knochenstoffwechsel die

Aktivität der Knochenfresszellen. Im Laufe der Wechseljahre wird die Produktion von

Östrogenen nach und nach eingestellt: es wird also mehr ab- als aufgebaut.

Jede dritte bis vierte Frau leidet mehr oder weniger stark daran.



4. Wer ist besonders gefährdet, einen Osteoporose bedingten Knochenbruch zu erleiden?

Vor allem Frauen, bei denen bereits eine niedrige "Knochendichte" vorliegt,
haben ein deutlich erhöhtes Risiko.


Hochgradig gefährdet sind Sie möglicherweise, wenn einer oder mehrere der
folgenden Punkte auf Sie zutreffen:


-  Knochenbrüche, die sich aus einem geringfügigen Anlasss ereignen

-  Verdacht auf Wirbelkörperbruch, z.B. wegen Rückenschmerzen oder
   Körpergrößenverlust über 4 cm

-  häufige Stürze

-  sehr niedriges Körpergewicht oder ungewolltes Abnehmen um über 10 %


Darüber hinaus:  Medikamente oder andere Erkrankungen, die zu Osteoporose führen könnten:


-  Medikamenteneinnahme

-  chronische Erkrankungen

Überfunktionen / Diabetes
geschädigte Nierenfunktionen / Organtransplantation

Blutarmut / Alkoholismus


Weitere Risikofaktoren sind:


familiäre Veranlagung / starkes Rauchen
Bewegungsmangel / rheumatische Erkrankungen


Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen,
sollten Sie mit Ihrem Arzt über Ihr Risiko sprechen.


5. Welche Medikamente stehen zur Osteoporose-Therapie zur Verfügung?

Seien Sie nicht beunruhigt, wenn bei Ihnen Osteoporose festgestellt wird.
Neue Methoden können durch gezielten Knochenaufbau sogar eine Umkehrung herbeiführen.
Im frühen Stadium kann die Krankheit noch gestoppt werden, eine Stabilisierung ist möglich.

 Zahlreiche Medikamente stehen zur Verfügung.



Calcium und Vitamin D3 sind für die Mineralisierung der Knochenmasse verantwortlich.

Wichtig: Ihr Körper ist gut versorgt mit ausreichend  "knochenfreundlichen"  Nährstoffen !




6. So ernähren Sie sich "knochenfreundlich"!

Calcium ist verantwortlich für die Festigkeit unserer Knochen.

Wichtige Lieferanten sind Milch/Milchprodukte.
Aber auch grüne Gemüsesorten gelten als calciumreich.

Calciumräuber sind Nikotin, Alkohol  und Koffein  auch viel Salz.



7. So halten Sie sich und Ihre Knochen fit.

Sport und Bewegung sind nicht nur gut für Herz und Kreislauf, sondern auch für Ihre Knochen.

Jede Bewegung übt auf Ihre Knochen einen Reiz aus, der die Knochen aufbauenden Zellen

aktiviert. Auch wenn Sie lange keinen Sport getrieben haben, ist es nie zu spät, damit anzufangen.

Beginnen Sie langsam und steigern Sie sich kontinuierlich.

Als Sportarten eignen sich zum Start vor allem Schwimmen, Wassergymnastik, Walking.

Nicht geeignet sind abrupte, ungefederte Sportarten.



8. So beugen Sie Knochenbrüchen vor.    

Ein Sturz kann schnell zu einem Bruch führen. Achten Sie daher auf Stolperfallen.

Benutzen Sie Haltegriffe, rutschfeste Matten. Tragen Sie feste Schuhe.

Sorgen Sie für ausreichende Beleuchung in allen Räumen.

Lassen Sie regelmäßig Ihr Gehör und Ihre Sehkraft überprüfen.

Quelle:  Ein Patienten-Ratgeber von Servier Deutschland GmbH



Hinweis in eigener Sache:

Der  BS-Reha Werl-Welver  bietet  "Osteoporose"  an.

Nutzen Sie das Angebot. Wer nicht trainiert, verliert etwa 5-10 % Muskelmasse pro Lebensjahrzehnt.

Ausgebildete  "Osteoporose-Übunsleiter"  stehen Ihnen zur Verfügung.


Machen Sie mit!     Seien Sie aktiv gegen  "Osteoporose" !




neues Thema:
Es gibt ihn tatsächlich, diesen Alarmruf des Körpers:

 " Pass auf !    Jetzt ist noch Zeit, umzukehren. "   Gut wenn man ihn hört !

 Ziehen Sie rechtzeitig die Notbremse, wenn sich Diabetes ankündigt.

ACHTUNG:  
 Jeder  zweite Herzinfarkt  und jeder  zweite Schlaganfall  treffen einen Diabetiker.
 
Vorbeugen: So geht´s 

Übergewicht reduzieren, fünf bis sieben Prozent
   des Ausgangsgewichts abnehmen.

Insgesamt mindestens 150 Minuten in der Woche
   leicht anstrengend bewegen.

Rund 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag sollte die
   Nahrung enthalten. Zwei Scheiben Vollkornbrot haben
   etwa 8 Gramm Ballaststoffe, 4 mittelgroße Kartoffeln
   etwa 8 bis 10 Gramm, frischer Kohlrabi 1,5 Gramm
   Ballaststoffe pro 100 Gramm Gemüse.

Fette Nahrungsmittel durch magere ersetzen.
   Wer es ausrechnen möchte: nur 30 % der Kalorien
   sollten über Fett aufgenommen werden.

 Quelle:      Neue Apotheken Illustrierte          15.03.2008

update: 26.12.2012